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	<title>WohnzimmerTagebuch</title>
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	<description>Das Tagebuch eines Tagträumers</description>
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		<title>Kleines ReDesign</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design & Typo]]></category>

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		<description><![CDATA[Das WohnzimmerTagebuch geht mit der Zeit und wird größer: die Umstellung von 720 auf 965 Pixeln Breite ermöglichte es, von Verdana 11 Punkt auf Georgia 13 Punkt umzustellen. Diese Schriftart, obwohl sie eine Serifenschrift ist, gefällt mir auf vielen anderen Seiten sehr gut. Weiterhin werden nun größere Bilder meine Texte schmücken (in den letzten Artikeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Das WohnzimmerTagebuch geht mit der Zeit und wird größer: die Umstellung von 720 auf 965 Pixeln Breite ermöglichte es, von Verdana 11 Punkt auf Georgia 13 Punkt umzustellen. Diese Schriftart, obwohl sie eine Serifenschrift ist, gefällt mir auf vielen anderen Seiten sehr gut. Weiterhin werden nun größere Bilder meine Texte schmücken (in den letzten Artikeln habe ich ja schon vermehrt größere Fotos per &#8216;Lightbox&#8217; eingebaut).</p>
<p align="justify">Vom eigentlichen Theme <a href="http://wpthemes.blogohblog.net/index.php?wptheme=Red+Top" target="_blank"><b>&#8220;Red Top&#8221;</b></a> ist nun nur noch wenig vorhanden. Wer Probleme mit dem &#8220;neuen&#8221; WohnzimmerTagebuch hat, der möge sie mir bitte per Mail oder Kommentar beschreiben. Gern nehme ich auch Ideen für einen neuen Header und Hinweise zur Bereitstellung des Blogs für mobile Endgeräte an.</p>
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		<title>Über den Wolken&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 21:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Leißnitz]]></category>
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Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein &#8211; so sang einst Reinhard Mey und träumte dabei vom Fliegen. Ich war ein glücklicher Fotograf, als mich mein Vater bei seiner Reise mit einem Heißluftballon mitnahm.
Besonders schön war es, die eigene Heimat, das eigene Dorf unter einem sehen zu dürfen &#8211; wir starteten auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ballon_gr.jpg" rel="lightbox[ballon]" title="Aufbau und Füllen des Heißluftballons mit allerhand Zuschauern"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ballon.jpg" alt="ballon" title="ballon" width="520" height="184" class="alignnone size-full wp-image-780" border="0" /></a></p>
<p align="justify"><b>Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein &#8211; so sang einst Reinhard Mey und träumte dabei vom Fliegen. Ich war ein glücklicher Fotograf, als mich mein Vater bei seiner Reise mit einem Heißluftballon mitnahm.</b></p>
<p align="justify">Besonders schön war es, die eigene Heimat, das eigene Dorf unter einem sehen zu dürfen &#8211; wir starteten auf dem Sportplatz (auf dem sich bis zum Start viele Leute gespannt versammelten). Und als der Ballon erst einmal mit heißer Luft prall gefüllt war, ging&#8217;s zügig nach oben&#8230;</p>
<p align="justify">Dass mir normalerweise auf Leitern immer etwas mulmig wird hab ich dort erst gemerkt, als ich nach dem schnellen Aufstieg aus meinem Fotorausch raus kam. Ich wollte nämlich so viele Fotos wie möglich von Leißnitz von oben machen. Mit jedem Meter wurden die Häuser und Menschen kleiner. Straßen und Wiesen wurden aus dem immer steileren Blickwinkel plötzlich seltsam unvertraut. Auf einmal ruhte die Kamera und ich realisierte, vor mir mit nur einem Blick das ganze Dorf überblicken zu können &#8211; ja mehr noch. Ich sah vor mir unser Windrad Richtung Friedland, dahinter die Wälder des Schlaubetals und dahinter sogar die Türme des Kohlekraftwerks in Jänschwalde und weiter westlich die ehemalige Cargolifter-Halle (Tropical Islands) &#8211; immerhin circa 40 Kilometer entfernt.</p>
<p><span id="more-779"></span><br />
<a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/seeblick_gr.jpg" rel="lightbox[ballon]" title="Der wundervolle Blick über Leißnitz und seinen spree-durchflossenen See"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/seeblick.jpg" alt="seeblick" title="seeblick" width="520" height="202" class="alignnone size-full wp-image-781" border="0" /></a></p>
<p align="justify">Unter uns die ruhige Spree, Leißnitzer und Glower See &#8211; ja sogar der größte brandenburgische See, der Schwielochsee, sahen aus etwa 200 Metern Höhe grandios überschaubar aus. Ich hatte mir Wind aus südlicher oder nördlicher Richtung gewünscht, dann wären wir über eben diese Seen oder immer der Spree entlang bis hinter Beeskow geweht worden. Mit Südostwind ging es aber über die Leißnitzer Fähre, zwischen Ranziger und Tiefem See. Bald schon rätselten wir, an welchen Dörfern und Siedlungen wir sanft vorbei glitten. Überhaupt war alles wundervoll still und unsere verblüfften Gespräche wurden nur vom lauten Rauschen des Gasbrenners unterbrochen. Hunde bellten zu uns hoch und ab und zu schauten Leute in die Höhe. Ich bin mir nicht sicher, ob unsere &#8220;Hallo&#8221;-Rufe wirklich ankamen.</p>
<p align="justify">Eigentlich ist die Fahrt unbeschreiblich. Ich kann nur sagen, dass die wahre Arbeit danach kommt. Aber so &#8220;mitgenommen&#8221; wie man nach circa 15 Kilometern und etwa anderthalb Stunden &#8220;Flug&#8221; ist (der Ballonfahrer sagt natürlich &#8220;fahren&#8221;) und nach einer recht durchschüttelnden Landung macht es trotzdem Spaß, Ballon und Korb zusammenzupacken und zu verstauen. Die anschließende Taufe mitsamt Haare anbrennen (und mit Sekt löschen) ist dann der glorreiche Abschluss einer atemberaubenden Reise über den grauen Wolken des eingeengten Alltags.</p>
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		<title>Tour de Friedland</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Leißnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf der 11. Etappe der &#8220;Tour de MOZ&#8221; (Märkische Oderzeitung) am 19. Juni 2010 ging es zur Sternfahrt nach Friedland (Niederlausitz). Ich nahm an der vermeintlich attraktivsten Streckentour, der 35-Kilomneter langen Umrundung des Schwielochsees, teil. Der Schwielochsee ist mit über 13 km² der größte natürliche See Brandeburgs.

Nachdem unsere Gruppe, angeführt vom Leißnitzer Wanderfreund Günther Klenner, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tourdemoz1gr.jpg" rel="lightbox" title="An der Fähre Leißnitz"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tourdemoz1.jpg" border="0" title="An der Fähre Leißnitz" width="520" height="208" class="alignnone size-full wp-image-768" /></a></p>
<p align="justify"><b>Auf der 11. Etappe der &#8220;Tour de MOZ&#8221; (Märkische Oderzeitung) am 19. Juni 2010 ging es zur Sternfahrt nach Friedland (Niederlausitz). Ich nahm an der vermeintlich attraktivsten Streckentour, der 35-Kilomneter langen Umrundung des Schwielochsees, teil. Der Schwielochsee ist mit über 13 km² der größte natürliche See Brandeburgs.</b></p>
<p><span id="more-767"></span><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tourdemoz2.jpg" title="Leißnitz vom anderen Spreeufer" width="520" height="199" class="alignnone size-full wp-image-769" /></p>
<p align="justify">Nachdem unsere Gruppe, angeführt vom Leißnitzer Wanderfreund Günther Klenner, mit einer Stunde Verspätung endlich an der Fähre Leißnitz über die Spree setzen konnten, ging es endlich richtig los (wir starteten nicht wie manch anderer schon in Friedland sondern in meinem Heimatdorf Leißnitz). Am Ranziger See vorbei, durch schattige Kiefernwälder immer an der B87 entlang Richtung Trebatsch. Hier ging&#8217;s am Ludwig-Leichardt-Museum vorbei (Entdecker Ludwig Leichardt ist 1847 bei seiner zweiten Australien-Reise verschollen. Er ist dort bekannter als in Deutschland).<br />
In Zaue, nach gut einem Drittel der Strecke, wurden wir gut bewirtet und konnten uns mit Bockwurst und Kaffee stärken. Danach schauten wir noch kurz in die sehr kleine, alte Wehrkirche Zaue (Hier gibt&#8217;s mehr: <a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/09/24/dorfkirche-in-zaue" target="_blank">Vilmoskörtes Blog: Dorfkirche Zaue</a>)</p>
<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tourdemoz3.jpg" title="Gasthaus Schwielochsee in Niewisch" width="520" height="195" class="alignnone size-full wp-image-770" /></p>
<p align="justify">Um den Schwielochsee herum, meist immer direkt am Wasser entlang. Selbst ich als &#8220;Ortsansässiger&#8221; (obwohl wir mittlerweile im Landkreis Dahme-Spree waren) kannte diese schmalen Pfade weit ab der Straßen nicht und genoss den Ausblick auf den See. Typisch für den See sind die historisch gewachsenen Campingplätze und Datschen, die wir auf unserer Route durchquerten. Die letzten Kilometer vor Friedland ging es leider weiter auf der Straße. Einen Fahrradweg gibt es noch nicht und der direkte Weg am Wasser ist zu schmal und wild bewachsen für 48 Fahrradfahrer&#8230;</p>
<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tourdemoz4.jpg" title="Ankunft in Friedland" width="520" height="289" class="alignnone size-full wp-image-771" /></p>
<p align="justify">Den letzten Halt mit einem erfrischenden Potsdamer machten wir am Gasthaus Schwielochsee in Niewisch. Dann trudelten wir als letzte Gruppe der insgesamt 4 Touren der Sternfahrt an der Burg Friedland ein und holten uns die kleine Urkunde und den großen Button. Im Burghof gab es dann Musik, Gegrilltes und Kuchen, sowie einen Stand vom ADFC. Bevor ich meine Heimreise von Friedland nach Leißnitz antrat (um meine Umrundung zu komplettieren) gönnte ich mir noch ein leckeres Eis am Eiscafé Blaske am Friedländer Markt.<br />
Ich kann alle nur einladen, auch mal eine &#8220;Radfahrt in den Sommer&#8221; in meiner Region zu machen!</p>
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		<title>Zeitreise ins Jahr 1525</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
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		<description><![CDATA[
Anno 1525, am 25 Juni heiratet Martin Luther, Augustinermönch und als Theologieprofessor Urheber der Reformation, die ehemalige Nonne Katharina von Bora in Wittenberg. Die Trauung war damals unspektakulär und nur wenige Gäste waren geladen. Umso stil- und prunkvoller wurde 2010 zum 17. Mal &#8220;Luthers Hochzeit&#8221; als großes Stadtfest gefeiert.

Jedes Jahr bewerben sich Menschen aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wittenberg1.jpg" alt="Schlosshof Wittenberg" title="Schlosshof Wittenberg" width="520" height="287" class="alignnone size-full wp-image-741" /></p>
<p align="justify"><b>Anno 1525, am 25 Juni heiratet Martin Luther, Augustinermönch und als Theologieprofessor Urheber der Reformation, die ehemalige Nonne Katharina von Bora in Wittenberg. Die Trauung war damals unspektakulär und nur wenige Gäste waren geladen. Umso stil- und prunkvoller wurde 2010 zum 17. Mal &#8220;Luthers Hochzeit&#8221; als großes Stadtfest gefeiert.</b></p>
<p><span id="more-746"></span><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wittenberg2.jpg" alt="Hochzeitsgesellschaft" title="Hochzeitsgesellschaft" width="520" height="227" class="alignnone size-full wp-image-742" /></p>
<p align="justify">Jedes Jahr bewerben sich Menschen aus der Region, um an dem Wochenende historische Persönlichkeiten darzustellen. Luther und Katharina werden in den kommenden Monaten die Stadt nach außen repräsentieren. Neben der Hochzeitsgesellschaft, dem Wittenberger Fanfarenzug und dem Heimatverein hatten sich ein ganzes Wochenende tausende Einwohner und Gäste historisch &#8220;gewandet&#8221; und eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert gemacht. Auf unzähligen Plätzen, Wiesen, Hinterhöfen und vor allem in der Innenstadt zwischen Schlosskirche und Stadtkirche St. Marien zeigten sich Händler, Gaukler und Edelleut.</p>
<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wittenberg4.jpg" alt="Lager auf dem Schlosshof" title="Lager auf dem Schlosshof" width="520" height="248" class="alignnone size-full wp-image-744" /></p>
<p align="justify">Rummel auf einem Parkplatz für die jungen Leute, Konzerte auf der MDR-Bühne auf dem Marktplatz für die älteren und schließlich das Treiben rund um die Schlosskirche (Schlosshof und -wiese). Hier haben Samstag nacht die &#8220;Könige der Spielleute&#8221;, die Band Corvus Corax aufgespielt.</p>
<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wittenberg3.jpg" alt="Luthers 95 Thesen" title="Luthers 95 Thesen" width="520" height="268" class="alignnone size-full wp-image-743" /></p>
<p align="justify">An der Schlosskirche befindet sich eine eiserne Nachbildung von Luthers 95 Thesen die maßgeblich zur Abspaltung der evangelischen von der katholischen Kirche geführt haben.</p>
<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wittenberg5.jpg" alt="Kinderumzug" title="Kinderumzug" width="520" height="264" class="alignnone size-full wp-image-745" /></p>
<p align="justify">Nach einem Konzert des Fanfarenzugs für das Hochzeitspaar zog ein historischer Kinderumzug durch die Innenstadt &#8211; angeführt vom Kinder-Hochzeitspaar Martin und Katharina.</p>
<p align="center"><b>Bitte zum Vergrößern klicken!</b></p>
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_1.jpg" rel="lightbox[wittenberg]"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_1kl.jpg" width="172" height="268" class="alignnone size-full wp-image-747" border="0" /></a></td>
<td><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_2.jpg" rel="lightbox[wittenberg]"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_2kl.jpg" width="172" height="268" class="alignnone size-full wp-image-748" border="0" hspace="2" /></a></td>
<td><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_3.jpg" rel="lightbox[wittenberg]"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wb_hoch_3kl.jpg" width="172" height="268" class="alignnone size-full wp-image-749" border="0" /></a></td>
</tr>
</table>
<p><b>LINKS:</b><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank">Martin Luther auf Wikipedia.de</a><br />
► <a href="http://www.lutherhochzeit.de" target="_blank">Lutherhochzeit.de</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hej Sverige!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[(Hey Sver-je!) Am Himmelfahrtsabend traf ich mich mit Weltenbummler Daniel in Berlin, um am Freitag, den 14. Mai früh am Flughafen Schönefeld zu sein. Vor über anderthalb Jahren starteten wir hier unsere Reise nach Schottland. Jetzt sollte unser Weg in das nordische Land führen, dass wir mit Wikingern, Ikea und dem Midsommarfest verbinden: Schweden.
 ► [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><i>(Hey Sver-je!)</i> <b>Am Himmelfahrtsabend traf ich mich mit <b><a href="http://weblog.openiris.de/?p=720">Weltenbummler Daniel</a></b> in Berlin, um am Freitag, den 14. Mai früh am Flughafen Schönefeld zu sein. Vor über anderthalb Jahren starteten wir hier unsere Reise nach Schottland. Jetzt sollte unser Weg in das nordische Land führen, dass wir mit Wikingern, Ikea und dem Midsommarfest verbinden: Schweden.</b></p>
<p align="center"> ► <b><a href="http://www.theflo.de/bilder/sweden">Mein Foto-Album mit englischer Beschreibung!</a></b></p>
<p><span id="more-706"></span><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se1gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se1.jpg" border="0" alt="Norrk&ouml;ping" title="Norrk&ouml;ping"" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-708" /></a></p>
<p align="justify"><b>Freitag:</b> Die irische Ryanair-Maschine setzte uns nach anderthalb Stunden Flug in Nyköping <i>(Nüchöping)</i>, dem Flughafen Stockholm Skavsta ab. Ich tauschte Euro in schwedische Kronen 9:1 um und hatte auf einmal ganz schön große Scheine in der Hand&#8230; Mit dem Bus ging&#8217;s südlich nach Norrköping <i>(Norrchöping)</i>, wo Anna und Alida schon auf uns gewartet hatten: die beiden haben wir während des Auslandssemesters in Glasgow kennengelernt. Das Wiedersehen in Schweden mussten leider alle anderen der &#8220;französisch-schwedisch-deutschen Clique&#8221; absagen und so waren wir nur zu viert.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se2gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se2.jpg" border="0" alt="Arbeitsmuseum" title="Arbeitsmuseum" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-710" /></a></p>
<p align="justify">In Norrköping ging unser Stadtrundgang entlang des Flusses Motala ström: zum Campus Norrköping der Universität von Linköping (<i>Linschöpping</i>), dann zum Arbeitsmuseum (Arbetets museum), wo sich eine Etage der Arbeit des schwedischen Karikaturisten Ewert Karlsson widmet und in einer zweiten Etage die Ausstellung &#8220;Industrieland &#8211; Als Schweden modern wurde&#8221; mit beispielsweise vielen typisch schwedischen Gebrauchsgegenständen der letzten Jahrzehnte.<br />
Langsam lernten wir den schwedischen Lebensstil kennen: nachmittags machten wir eine erste Fika. Ich würde es als zeitlich nicht festgelegte Zwischemahlzeit bezeichnen, bei der man in gemütlicher Gesellschaft Kaffee und Kuchen, oder auch andere Sachen zu sich nimmt.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se3gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se3e.jpg" border="0" alt="K&ouml;ttbullar" title="K&ouml;ttbullar" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-712" /></a></p>
<p align="justify">Generell war das schwedische Essen sehr gut. Nach einem Einkauf in einem speziellen Alkoholmarkt (der Staat hat hier das Alkohol-Monopol) und in einem kleinen Supermarkt (der uns mit seiner Fülle und Auswahl überraschte) machten wir dann abends ein typisch schwedisches Gericht: Köttbullar <i>(Schöttbullar)</i> mit gekochten Kartoffeln und Preiselbeeren. Dazu mussten wir einfach ein paar hauchdünne Scheiben Elch-Salami kosten &#8211; Fazit: Alles lecker! Beim Wii-Spielen trainierten wir das gute Essen wieder ab. Als Abend-Snack bevorzugen die Schweden auch sehr salzige Lakritz-Süßigkeiten. Im Hotel Kneippen gleich gegenüber von Annas Wohnung fanden wir eine andere schwedische Spezialität auf dem Bett: weiß-rote Bonbons mit leichtem Minz-Geschmack namens &#8220;Polka&#8221; (hergestellt in der Stadt Gränna am Vätternsee).</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se4gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se4.jpg" border="0" alt="Schleuse in Mem" title="Schleuse in Mem" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-714" /></a></p>
<p align="justify"><b>Samstag:</b> Per Auto ging es ins kleine Örtchen Mem. Hier mündet der Schweden durchquerende Göta-Kanal in die Ostsee. Hier spielten wir Kubb, das in Deutschland angeblich oft als Wikinger-Schach bezeichnet wird. (Wenn ich mein eigenes gebaut habe, dann folgt im <i>WohnzimmerTagebuch</i> ein ausführlichere Beschreibung) Grundsätzlich: zwei Teams á 2 Spieler müssen abwechselnd mit 6 Wurfhölzern die 5 Türme der Gegner treffen, dann den König zu Fall bringen. Das Team Anna-Florian gewann 2:0, nachdem Daniel mit seinem letzten Wurf den König verfehlte:-) Es folgte eine Fika im schönsten Sonnenschein den Schweden bis dato 2010 erlebt hatte&#8230;</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se5gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se5.jpg" border="0" alt="Spiel Kubb" title="Spiel Kubb" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-716" /></a></p>
<p align="justify">In Söderköping fuhren Segel- und Motorboote durch die Schleusen des Göta-Kanals und wir stiegen den steilen Ramunderberg (Ramunderberget) hinauf und genossen die schöne Aussicht. Wieder unten in der Stadt angekommen fanden wir einen ca. 1,5 m hohen Runenstein vor der Sankt Laurentii-Kirche. Zur Kirche gehört auch ein spitzer, schwarzer Glockenturm, der mich an die in Norwegen typischen Stabkirchen erinnerte.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se6gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se6.jpg" border="0" alt="St. Laurrentii" title="St. Laurentii" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-718" /></a></p>
<p align="justify">Auf dem großen, idyllischen Bauernhof von Annas Eltern holten wir Rhabarber für einen leckeren Kuchen, der die Nachspeise des selbst gemachten Geflügel-Schaschlik und leckerem Gurkensalat werden sollte. Doch bevor wir den schönen Tag mit dem Barbecue auf einem Einweg-Grill ausklingen ließen, besuchten Daniel und ich Norrköpings Felszeichnungen.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se7gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se7.jpg" border="0" alt="Felszeichnungen" title="Felszeichnungen" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-720" /></a></p>
<p align="justify"><b>Sonntag:</b> Auf der Zugfahrt von Norrköping nach Stockholm fuhren wir durch herrlich natürliche Wälder, durchzogen von moosbewachsenen Felsen und vorbei an stillen Seen. Vom Zentralbahnhof spazierten wir vorbei am königlichen Stockholmer Schloss bis zum Westufer der Altstadt (Gamla Stan), wo wir Stockholms Stadtteile mit einer Wasserrundreise bewunderten. Auf der Halbinsel Djurgården, auf der unter anderem das Junibacken (Astrid Lindgren-Museum) und das Nordische Museum sind, schauten wir uns den ganzen Nachmittag die Vasa an, ein 1628 in der Stockholmer Bucht auf seiner Jungfernfahrt gesunkenes, prächtig verziertes Segelschiff.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se9gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se9.jpg" border="0" alt="Vasa Museum" title="Vasa Museum" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-724" /></a></p>
<p align="justify">Beim Spaziergang durch die Stadt warfen wir einen Blick in die Sankt Nikolai-Kirche, wo die Kronprinzessin Victoria am 19. Juni feierlich heiraten wird (für die große Feier wird extra eine neue Tram-Linie gebaut und beispielsweise alle Baugerüste müssen bis dahin demontiert sein, dass die Stadt auch schick aussieht). Am Königsgarten (Kungsträdgården) ruhten wir uns etwas aus und genossen den letzten Abend in Schweden.</p>
<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se8gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/se8.jpg" border="0" alt="K&ouml;niglicher Palast" title="K&ouml;niglicher Palast" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-722" /></a></p>
<p><b>BILDER:</b> ► <a href="http://www.theflo.de/bilder/sweden">Mein Foto-Album von Schweden</a><br />
<b>BERICHT:</b> ► <a href="http://weblog.openiris.de/?p=720">Daniels Blog-Eintrag mit Fotoalbum</a></p>
<p><b>LINKS:</b><br />
► <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fika" target="_blank">Zwischenmahlzeit Fika</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norrk%C3%B6ping" target="_blank">Norrk&ouml;ping</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ttbullar" target="_blank">K&ouml;ttbullar</a><br />
► <a href="http://maps.google.de/maps?q=valthornet" target="_blank">Hotel &#038; Annas Wohnung. Klick auf Street view!</a><br />
► <a href="http://www.arbetetsmuseum.se" target="_blank">Arbeitsmuseum Norrk&ouml;ping</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polkagris" target="_blank">S&uuml;&szlig;igkeit Polka</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ewert_Karlsson" target="_blank">Ewert Karlsson</a><br />
► <a href="http://www.google.de/images?q=ewert+karlsson" target="_blank">Ewert Karlsson Arbeiten</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_%28Stockholm%29" target="_blank">Nikolai-Kirche Stockholm</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victoria_von_Schweden" target="_blank">Kronprinzessin Victoria von Schweden</a><br />
► <a href="http://www.royalcourt.se/royalcourt/wedding.4.396160511584257f21800060315.html" target="_blank">Website der schwed. Royals</a><br />
► <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Sankt_Laurentii_kyrka,_S%C3%B6derk%C3%B6ping" target="_blank">St. Laurentii-Kirche S&ouml;derk&ouml;ping</a><br />
► <a href="http://blog.rbb-online.de/roller/sommerblog/entry/ich_kubbe_wir_kubben" target="_blank">Das Spiel Kubben</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kubb" target="_blank">Kubb-Spiel (Wiki)</a><br />
► <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_%28Schiff%29" target="_blank">Das Schiff Vasa</a><br />
► <a href="http://www.google.de/images?q=laura+ford" target="_blank">Laura Ford Arbeiten</a></p>
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		<title>Mein Mai 2010&#8230; dies und das</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 16:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Die gestalterische und journalistische Arbeit ist nun endlich angelaufen, das &#8220;atb-Mobil&#8221; hat eine neue Batterie gebraucht, der Monitor-Lampe des 6-Jahre alten Medion-Laptops hat das Runterfallen nicht gefallen, ich war in Potsdam als Hahn unterwegs, der Kahn ist im Wasser (und wartet ständig auf Sommer:) — in der Freizeit genieße ich meine Heimat (Klick aufs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/sundown_5-2010gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/sundown_5-2010.jpg" border="0" alt="sundown_5-2010" title="sundown_5-2010" width="520" height="208" class="alignnone size-full wp-image-697" /></a></p>
<p align="justify"><span id="more-695"></span> Die gestalterische und journalistische Arbeit ist nun endlich angelaufen, das &#8220;atb-Mobil&#8221; hat eine neue Batterie gebraucht, der Monitor-Lampe des 6-Jahre alten Medion-Laptops hat das Runterfallen nicht gefallen, ich war in Potsdam als Hahn unterwegs, der Kahn ist im Wasser (und wartet ständig auf Sommer:) — in der Freizeit genieße ich meine Heimat (Klick aufs Bild oben!). Und alles was ich nebenher noch zu sagen hatte, habe ich schon öffentlich gemacht (kleine Sachen bei <b><a href="http://twitter.com/igottheflo" target="_blank">twitter.com/igottheflo</a></b> oder im VZ und die größeren Dinge, die mein Heimatdorf auf Trab halten, habe ich bereits auf <b><a href="http://www.leissnitz.de" target="_blank">www.leissnitz.de</a></b> beschrieben.<br />
Ich entschuldige mich trotzdem für die &#8220;tote Hose&#8221; an dieser Stelle. Bleibt einfach dran, denn der Sommer kommt bestimmt. (Außerdem fliege ich ja bereits übermorgen erneut in ein Land, dass ich nur von Geschichten und Möbeleinkäufen kenne&#8230;)</p>
<p>Jetzt kann ich allen nur noch einen tollen morgigen Himmelfahrtstag wünschen! Seid gespannt auf meinen Schweden-Bericht!</p>
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		<title>Logbuch #2: Anfänger-Glück</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 21:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich begleitete meinen Bruder und 20 andere zum Hochsee-Angeln nach Dänemark. Donnerstag früh ging die 8-stündige Fahrt nach Hirtshals, ganz im Norden des Landes, los. Im Hirtshals Idrætscenter bezogen wir unsere Zimmer. Freitag und Samstag stachen wir schon um 4 Uhr morgens mit der M/S Fyrholm (Fyr = Leuchtturm; Holm = kl. Insel) in See.
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/dorsch.jpg" alt="Dorsch" title="Dorsch" width="520" height="228" class="alignnone size-full wp-image-683" /></p>
<p align="justify"><b>Ich begleitete meinen Bruder und 20 andere zum Hochsee-Angeln nach Dänemark. Donnerstag früh ging die 8-stündige Fahrt nach Hirtshals, ganz im Norden des Landes, los. Im <a href="http://www.hallen-hirtshals.dk/">Hirtshals Idrætscenter</a> bezogen wir unsere Zimmer. Freitag und Samstag stachen wir schon um 4 Uhr morgens mit der <a href="http://msfyrholm.dk/bilder-auf-fyrholm/4-bilder-schiff/" target="_blank">M/S Fyrholm</a> (Fyr = Leuchtturm; Holm = kl. Insel) in See.</b></p>
<p align="justify"><span id="more-682"></span> Es war eine sternenklare Nacht und neben der schmalen Mondsichel ging langsam die Sonne auf. An beiden Tagen brach das Schiff bei Fahrt recht große Wellen, sodass ich mehrmals richtig platschnass wurde. Ich genoß aber die Sonne, das Schaukeln (solange man nicht über Deck laufen musste; einige mussten sich übergeben oder wurden durch die Gegend geschleudert), den wolkenlosen blauen Himmel und das Scherzen mit den anderen zwischendurch. Ob meine gute Laune von meinen tollen warmen Stiefeln, dem wasserfesten Anzug oder dem Anti-Übelkeitspflaster kam, kann ich nicht genau sagen. Grummelig war ich, als ich jeweils am Anfang des Angeltages noch nicht so recht mit meinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pilker">Pilker</a>, den Beifängern und den dazugehörigen Haken zurecht kam.</p>
<p align="justify">
Am ersten Tag stand ich auf der Backbordseite und versuchte mir vieles von meinen erfahrenen Kollegen links und recht abzuschauen. Nach dem Wechsel auf roten Pilker fing dann auch ich endlich die ersten Dorsche (auch Kabeljau genannt). Als ich einmal dachte, ich hätte mich mit meinen Haken in der Schnur eines Mitanglers verfangen, übergab ich die Angel an meinen Bruder. Der holte aber nach ein paar Minuten Kampf einen ordentlichen Dorsch von 67 Zentimetern Länge hoch (geschätzte 7-8 Pfund). Es sollte der größte Dorsch der ganzen Fahrt werden. Anfängerglück!</p>
<p align="justify">
Alles in allem waren die Fische, die insgesamt gefangen wurden zu wenig und vor allem zu klein (manche sogar untermaßig, also unter 35cm Länge, mussten also wieder reingeschmissen werden). Am zweiten Tag sollte es weiter raus gehen aufs Meer, zu tieferen Gefilden mit dickeren Dorschen&#8230; Aber es sah nach dem Gegenteil aus: bis zum späten Nachmittag war rein gar nichts als Unkraut und ein paar Muscheln an meiner Angel.<br />
Die Geschichten stimmten; direkt neben dir kann einer viele Fische fangen und du rein gar nichts. Der Kapitän steuerte aber nochmal die Küste an und sogar in Richtung Fischernetze. So kam ich doch noch an ein paar Dorsche. Abermals endete der Angeltag mit dem Filetieren und verpacken der &#8220;Beute&#8221;.</p>
<p align="justify">
Ob ich so schnell wieder zum Hochsee-Angeln fahre? Das Wetter war gut und die Angeltruppe gut gelaunt. Aber die Fahrt dahin ist lang und die Wellen eindeutig zu hoch. Ich bin gespannt wie Dorsch-Filet aus der Pfanne und aus dem Räucherofen schmeckt.<br />
Ich hoffe, schon bald auch auf unserem See fischen zu können. Allerdings wird das mit Sicherheit viel unspektakulärer&#8230;</p>
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		<title>Logbuch #1: Kahn restaurieren</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 22:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leißnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Weblog, Blogbuch, Tagebuch — jetzt wird nicht nur aus dem Wohnzimmer gebloggt, sondern auch aus der Garage. Wo sonst mein Auto ist, steht seit 2 Wochen der alte Angelkahn unserer Familie. Spätestens seit dem Herbst, als ich meinen Fischereischein gemacht habe, plante ich, den zu &#8220;restaurieren&#8221; damit ich wieder mit Freunden Bade-Fahrten auf der Spree [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/kahn_fuchs.jpg" alt="kahn fuchs" title="kahn fuchs" width="520" height="219" class="alignnone size-full wp-image-673" /></p>
<p align="justify">
<b>Weblog, Blogbuch, Tagebuch — jetzt wird nicht nur aus dem Wohnzimmer gebloggt, sondern auch aus der Garage. Wo sonst mein Auto ist, steht seit 2 Wochen der alte Angelkahn unserer Familie. Spätestens seit dem Herbst, als ich meinen Fischereischein gemacht habe, plante ich, den zu &#8220;restaurieren&#8221; damit ich wieder mit Freunden Bade-Fahrten auf der Spree und 2010 auch ruhige Angel-Touren machen kann.</b></p>
<p align="justify">
<b>Phase 1:</b> Kurz vor Abgabe der Bachelorarbeit habe ich angefangen, die alte Farbe abzuschleifen — teilweise bis auf das GFK (glasfaser-verstärkter Kunststoff), also das Basismaterial.</p>
<p><span id="more-672"></span>
<p align="justify">
<b>Phase 2:</b> Grundierung. Die Lacke habe ich bei einem Spezialversand bestellt — hier begann der teure Teil. Aber dafür habe ich super Farbe bekommen: die weiße Grundierung aus zwei Komponenten (Farbe und Härter) ist auf Epoxidharz-Basis. Eine Dose (750ml) hat gerade so jeweils für Unterseite und Oberseite gereicht.</p>
<p align="justify">
<b>Phase 3:</b> Anti-Fouling für die Außenseite. Diese dunkelrote Farbe ist glatt (&#8221;Glide Speed&#8221;) und auf Basis von PTFE (Handelsname: Teflon). Ich musste für die mehreren Schichten sogar noch eine Dose nachbestellen.</p>
<p align="justify">
<b>Phase 4:</b> Innenseite creme-farben, ebenfalls 2-komponentig (Epoxidharz-Basis) &#8211; sehr glatt. Leider ist die Innenseite nicht so eben und ich konnte sie nur teilweise von der alten Farbe befreien.</p>
<p align="justify">
<b>Phase 5:</b> Beschriftung/Bemalung. Bei meiner alten Praktikumsfirma Bluesign in Frankfurt (O.) habe ich meine Entwürfein Schablon-Folie umsetzen lassen (beidseitig Kennzeichen und Logo). Der Name wär außen zu viel gewesen, er steht jetzt innen.</p>
<p align="justify">
<b>Phase 6:</b> Bohle zum Sitzen sowie Brett für Motorhalterung mit Beitel anpassen und zuzsammen mit den Bodenbrettern mit Holzschutzfarbe streichen.</p>
<p align="justify">
<b>Phase 7:</b> Bisherige Verbindungen durch Edelstahl-Schrauben und -hutmuttern ersetzen.<br />
Wenn die Ketten, Taue und Schlösser auf Vordermann gebracht, alle Schrauben festgezogen sind und der Motor brummt, kann&#8217;s endlich losgehen: zur ersten Tour des Jahres auf dem idyllischen Leißnitz-See.</p>
<p align="justify">
Bis dahin habe ich wieder einiges dazu gelernt und lache nur über die Hornbach-Werbung&#8230; Erwartet demnächst meine ersten Logbuch-Einträge (inkl. Fisch-Fang Updates) direkt vom &#8220;Fuchs&#8221;.<br />
Heute geht&#8217;s aber erstmal in ganz andere Gefilde: zu meinem ersten Hochsee-Angeln nach Dänemark. Bericht gibt&#8217;s Anfang nächster Woche natürlich hier, im <i>WohnzimmerTagebuch</i>.</p>
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		<title>Die nächsten Reisen sind geplant</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich bin neidisch auf den Globetrotter Daniel Remler (weblog.openiris.de), der gerade wieder in England unterwegs ist und immer noch eine Weltreise (per &#8220;Around The World Ticket&#8221;) im Hinterkopf hat. Mit ihm durfte ich auch Schottland und den Norden Irlands bereisen. Aber ich würde sagen, auch so bin ich schon etwas herum gekommen. Nach einem Schüleraustausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/europe_visited.jpg" alt="Europe" title="Europe" width="520" height="206" class="alignnone size-full wp-image-654" /></p>
<p align="justify">Ich bin neidisch auf den Globetrotter Daniel Remler (<a href="http://weblog.openiris.de" target="_blank">weblog.openiris.de</a>), der gerade wieder in England unterwegs ist und immer noch eine Weltreise (per &#8220;Around The World Ticket&#8221;) im Hinterkopf hat. Mit ihm durfte ich auch Schottland und den Norden Irlands bereisen. Aber ich würde sagen, auch so bin ich schon etwas herum gekommen. Nach einem Schüleraustausch in Le Mans (Frankreich), Tagesbesuchen in Prag und Auslandspraktikum in Most (Tschechien), Klassenfahrt nach Siofok (Ungarn), Urlaub an (polnischer) Ostsee, Oslo, Norditalien und Monaco und natürlich meiner großen Fahrt nach <a href="http://wohnzimmertagebuch.theflo.de/?p=14">Sankt Petersburg</a> stehen nun weitere Reisen durch Europa an. Zwei Länder, von denen ich bisher nur Geschichten lauschen konnte: Dänemark und Schweden.
<p><span id="more-655"></span>
<p align="justify">Im April werde ich für 2-3 Tage meinen Bruder und Freunde zum Hochseeangeln begleiten. Ich bin sehr gespannt, schließlich habe ich seit meiner bestandenen Angelprüfung im November keine Angel, und schon gar keine Hochseeausrüstung in der Hand gehabt. Ich denke aber leider, bei all der Konzentration auf Fische wird wenig Zeit bleiben, tatsächlich etwas von Land und Leuten zu sehen.
<p align="justify">Im Mai geht es, tollerweise wieder mit Daniel, nach Nörköping, Schweden. Hier wollen wir einige Freunde aus dem <a href="http://wohnzimmertagebuch.theflo.de/?cat=10">Schottland-Auslandssemester</a> wiedertreffen.
<p align="justify"><i>Der nächste Schritt, unser großes, wunderschönes Europa kennenzulernen. Schaut wieder rein, ins WohnzimmerTagebuch, denn hier werd&#8217; ich meine Erlebnisse aufschreiben!</i></p>
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		<title>Chris Rea: Still So Far To Go</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Tempodrom, aufgenommen von Andreas Levers, 96dpi, flickr.com
Chris Rea spielte gestern abend im Berliner Tempodrom sein Best Of-Konzert &#8220;Still So Far To Go&#8221;. Nach dem Tourauftakt in Leipzig durften ihn Fans bereits in Dresden, Hannover und Hamburg live erleben. Neben weiteren deutschen Städten wird er auch in Prag, Wien, Budapest, Warschau und Amsterdam auftreten.
Das Tempodrom

Das Tempodrom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theflo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/andreas-levers_tempodrom.jpg" alt="Andreas Levers, 96dpi" title="Andreas Levers, 96dpi" class="size-medium wp-image-611" /><br />
Tempodrom, aufgenommen von Andreas Levers, 96dpi, flickr.com</p>
<p align="justify"><b>Chris Rea spielte gestern abend im Berliner Tempodrom sein Best Of-Konzert &#8220;Still So Far To Go&#8221;.</b> Nach dem Tourauftakt in Leipzig durften ihn Fans bereits in Dresden, Hannover und Hamburg live erleben. Neben weiteren deutschen Städten wird er auch in Prag, Wien, Budapest, Warschau und Amsterdam auftreten.</p>
<p><span id="more-610"></span><center><b>Das Tempodrom</b></center>
<p align="justify">
Das Tempodrom ist eine schicke, zeltähnliche Halle, nicht zu groß und nicht zu klein &#8211; das Konzert war ausverkauft und von allen Plätzen hat man den 58-jährigen Engländer gut erkennen können. Lediglich die Sitze waren spätestens nach anderthalb Stunden unangenehm und man wusste nicht recht, wie man sich drehen und wenden sollte. Die Bühne war etwas spärlich eingerichtet, ein paar Scheinwerfer hinten und seitlich, sowie eine Reihe an der Traverse. Der Bühnenhintergrund war mit einigen Gitarren, ähnlich seinem Album-Cover &#8220;The Blue Guitars&#8221; geschmückt. Langsam gingen neoexpressionistische Bilder in Pastelltönen bzw. in kräftigen Farben ineinander über. Nichts aufregendes also.</p>
<p><center><b>Paul Casey</b></center>
<p align="justify">
Die &#8220;Vorband&#8221; war ein junger Mann, der schon in wenigen Takten bewies, ebenfalls die (Halbakustik)Gitarre zu beherrschen. Ein Mann rief aus dem Publikum nach dem ersten Song: <em>&#8220;wer bist&#8217;n du?&#8221;</em> Der Sänger machte weiter. Nach dem zweiten Lied erschallte wieder aus dem Publikum: <em>&#8220;My Name is George&#8221;</em> &#8211; hier konnterte der Künstler endlich: <em>&#8220;Hi George&#8221;</em>. Erst nach dem dritten Song stellte er sich vor: <em>&#8220;I&#8217;m Paul Casey from Ireland&#8221;</em> &#8211; das Publikum honorierte dieses Entgegenkommen mit Applaus. Das war dann leider auch schon der lustigste Moment des Abends.<br />
Der junge Ire machte auf seine Website <em>www.paulcaseymusic.com</em> aufmerksam, leider klingen seine Lieder auf CD nicht so gefühlvoll und eindringlich wie auf der Bühne. Ein schöner Einstieg in das Konzert.</p>
<p><center><b>Chris Rea &#038; viele Gitarren&#8230;</b></center>
<p align="justify">
Ohne viel Warten (Paul Casey brauchte ja nicht viel Technik, nur Mikro und Gitarre) und ohne viel Tamtam betrat dann endlich der Altmeister der elektrischen Gitarre die Bühne.<br />
Es folgten jazzige Stücke in Blues-Rock, manchmal mit Einflüssen aus Reggae und Pop, manchmal sehr kraftvoller und melodischer Rock. In die unbekannteren Stücke mischte Rea die Klassiker, auf die alle gewartet hatten, größtenteils aber in ein neues musikalisches Gewand gehüllt und trotzdem mit rauer, einfühlsamer, markanter Stimme: <em>Josepine</em>, <em>Julia</em> und <em>Looking For The Summer</em>. Als am Ende der tollen, langen Version von <em>Stainsby Girls</em> nur noch ein simpler Beat vom Drummer antrieb und Rea eine kurze heftige Note immer wieder auf seiner E-Gitarre in alle Richtungen auf die Menge <em>abfeuerte</em>, begann die Stimmung hochzukochen. Vielen wollten mehr als rhythmisches Wippen und Klatschen, viele trieb es nun nach vorn direkt an die Bühne. Trotzdem ging Chris Rea nicht wirklich auf seine Fans ein. Nur sein Tanz mit der Gitarre im Einklang mit seinen sanften bis quietschenden Sounds brachte ein breites Lächeln auf mein Gesicht.<br />
Bis zum Ende des etwa zweistündigen Rea-Konzerts waren die weiteren großen Highlights für mich <em>Road To Hell, Let&#8217;s Dance</em> und <em>&#8220;Come So Far, Yet Still So Far To Go&#8221;</em>, welches auf der zur Tour erschienenen CD enthalten ist.</p>
<p><center><b>Fades Ende</b></center>
<p align="justify">
Als die Band die Bühne verließ, klatschten und stampften die meisten der Gäste noch wild nach einer Zugabe, schließlich fehlten noch so viele andere Hits dieses &#8220;Best Of&#8221;-Konzerts.<br />
Beim Verlassen des Tempodroms suchten wir vergeblich nach einem Merchandise-Stand mit den üblichen CDs, Postern und T-Shirts. Schade. Unsere Ohren wurden über zweieinhalb Stunden lang verwöhnt und in eine wundervolle, bluesige Welt entführt worden. Etwas mehr &#8220;Entertainment&#8221; hätte es trotzdem sein können, vor allem für die Weltstadt Berlin.</p>
<p align="justify">
Dass er nach seiner Abschiedstour 2006 und schwerer Krankheit nun doch wieder auf der Bühne stand, dass ich ihn doch noch live sehen durfte, bin ich sehr dankbar. <em>Josephine, I Can Hear Your Heartbeats</em> und <em>Thinking Of You</em> gehören zu meinen absoluten Lieblingsliedern. Ich wünsche ihm viel Energie, denn er hat <em>&#8220;still so far to go&#8221;</em>.<br />
]]></content:encoded>
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